Lara Elaina Whitman

Meine Geschichten entführen Sie in das Reich der Fantasie.

Über mich

Schon immer mochte ich Märchen und Sagen, die Welt des Fantastischen und die Sterne über meinem Kopf, die früher noch besser zu sehen waren, als heute. Es gab noch nicht so viel Licht des nachts und wir wohnten auch auf dem Land, wo der Himmel schwarz und die Sterne glühend leuchtende Punkte waren. Punkte, die Träume weckten von fernen Welten, von fremden Wesen und Abenteuern.

Vor vielen Jahren wurde ich in der schönen Stadt Passau, am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz geboren. Ich ging dort zur Schule und später weg, um zu studieren. Nachdem ich mich über zwanzig Jahre in der IT und Telekommunikationsbranche herumgetrieben habe, wurde es Zeit für mich, etwas anderes zu machen. Ich kehrte zurück in das Reich der Fantasie meiner Kindheit und fing an den ersten Band meines Weltraumepos " Das Verlorene Siegel" zu schreiben.

Im Jahr 2012 habe ich ihn dann auf der Plattform von Amazon in Eigenregie veröffentlicht. Schlag auf Schlag folgten die nächsten Bände zu der Science Fiction-Serie und ein Spin-Off zu Ullisten Getrillums Abenteuer auf der Erde.

Zeitgleich schrieb ich die Trilogie über Sarah Aubin, die in die Anderswelt der Kelten gerät und sich dort ihrem ungewöhnlichen Schicksal stellen muss.

Mittlerweile gibt es viele meiner Romane auch im Deutschen Buchhandel als Taschenbuch und als epub-E-Book. Das hat eine Menge Zeit gekostet, deshalb bitte ich um Nachsicht, wenn ein neuer Band nicht so schnell erscheint, wie ihr euch das wünscht.

Mein Mann unterstützt mich nach wie vor mit seiner Liebe und seiner Geduld und natürlich auch damit, dass er für die monetären Angelegenheiten sorgt. Ich bin ihm dafür sehr dankbar, denn anders würde ich das alles hier gar nicht schaffen. Leider sind unsere Katzen mittlerweile verstorben und es ist schwer, ohne meine beiden Musen zu arbeiten, während mein Mann die Brötchen verdient.

Eine weitere Leidenschaft ist 2017 noch hinzugekommen. Das habe ich einem ehemaligen Kollegen zu verdanken, der eine tolle CD herausgebracht hat. Ich habe ein paar Texte für die Band Exercise Two geschrieben und hoffe, dass auf der nächsten CD einer davon erscheinen wird, falls sie in das Thema passen. Ich bin schon sehr gespannt. Eines muss ich aber sagen - Liedtexte schreiben kochen einem quasi das Gehirn. Das ist wie Drogen einwerfen (nicht dass ich das jemals getan hätte, aber ich stelle mir das so vor), alles komprimiert auf ein paar Zeilen, die jeder verstehen muss und die auch noch etwas aussagen sollen. Ganz schön schwer. Ich ziehe meinen Hut vor Holger Liebig und Rüdiger Stamer, die die Texte der ersten CD alle ganz alleine geschrieben haben und natürlich grandios vertont, eingespielt, mit allen Instrumenten, und alles was sonst noch dazu gehört.

Das hat mich dazu angeregt, dieses Umfeld mehr zu üben. Kurze Texte als abgeschlossene Geschichten. Die Ergebnisse bekommt ihr unter dem Reiter Lyrik und Kurzgeschichten oder bei der Plattform www.sweek.com (lesen for free) oder auf meinem Blog parilicum.blogspot.com zu lesen, falls ihr an so etwas Freude habt. Ich freue mich, wenn ihr mir Feedback dazu gebt oder mich auf Sweek liked.

Also, viel zu tun und wie immer zu wenig Zeit.

Eure Lara


Meine Unterstützer:

Meine größten Unterstützer sind natürlich meine Leser und Leserinnen, deren Feedback mich anspornt, mein Mann, ohne den gar nichts ginge und meine Schwester und mein Schwager, die immer sehnsüchtig auf den nächsten Band warten.

Meine süßen Musen sind nun beide tot. Am Freitag, dem 09.11.2018 starb nun auch meine süße Schnecke. Sie haben mich während meiner ersten zehn Romane begleitet. Es ist sehr schwer ohne sie.


Glykoula genannt Schnecke - Nachruf zu meiner süßen kleinen Seelengefährtin

25.11.2018


Nun bist du seit zwei Wochen fort. Dein leerer Platz neben mir erdrückt mich. Noch immer fällt es mir schwer zu verstehen, warum du jetzt schon gehen musstest. Zu akzeptieren, dass du nicht mehr da bist. Wir trauern beide sehr um dich.

Als du uns fandest, vor vielen Jahren, 2009 im Sommer, da waren wir auf der Suche nach einem kleinen Hund. Doch dann saßt du unter dem Busch und picktest mit spitzem Mäulchen die genießbaren Bröckchen aus dem Futter, das ich für den kranken Igel hingestellt hatte. Odysseus dachte, du wärst ein Marder mit weißen Füßen. Ha, von wegen – du warst eine kleine, halbverhungerte Katze, die noch mit den Operationsfäden von der Kastration im Bauch bei der Vorbesitzerin ausgebüchst war.

Wir haben dich vom ersten Moment an in unser Herz geschlossen und Odysseus wollte dich sofort behalten. Ich war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht sicher, wusste ich doch, dass ich nie wieder irgendwo hin fahren würde, solange du lebtest. Doch nach drei Tagen gehörte dir mein ganzes Herz. Du wurdest Teil meiner Seele, genauso wie bei Odysseus und ich fuhr nirgendwo mehr hin, all die Jahre.

Du warst die süßeste, liebste Katze auf der ganzen Welt. Schüchtern, zurückhaltend, immer vorsichtig. Nie hast du mich gekratzt. Ok, Odysseus hat ab und zu deine Krallen gespürt, aber er war ja auch schwerhörig und du wolltest unbedingt von ihm gekrault werden. Doch das war wirklich die Ausnahme. Beim Spielen warst du immer vorsichtig und hast deine Krallen sofort eingezogen, damit du mich nicht verletzt.

Deine tiefe, raue Stimme – erstaunlich für so ein schüchternes Katzenmädchen – hat mich berührt. Mit Nachdruck wolltest du deine Leckerlies haben. Und gelegentlich bekam ich zärtliche Gurrlaute von dir zu hören. Wenn ich nach dir rief, dann kamst du. Die Mäuse, die du mir mitgebracht hattest, habe ich brav alle eingefangen und wieder nach draußen gebracht. Danke für den Unterricht.

Fremde Menschen mochtest du nicht. Da suchtest du ganz schnell das Weite. Genauso wie andere Katzen. Die konntest du nicht ausstehen. Verständlich, so oft wie du gebissen worden warst. Husky hattest du am Ende akzeptiert, er kam ja später als du, aber so richtig leiden konntest du ihn nicht. Der Kerl war aber auch wirklich frech. Doch sein Mut hat dir den aufdringlichen Kater von nebenan vom Hals gehalten. So habt ihr euch gegenseitig geduldet und manchen Nachmittag im Garten zusammen verbracht oder Silvester gemeinsam im Schrank oder unter dem Bett. Seitdem kaufen wir auch kein Feuerwerk mehr und werden das auch nie wieder tun, auch jetzt nicht, wo ihr beide über die Regenbogenbrücke gegangen seid.

Wir haben dich beschützt und du hattest hier bei uns dein Zuhause gefunden. Du hast uns eine Menge beigebracht und viel zurück gegeben. Dich und Husky zu haben, war ein großes Geschenk für uns und es hätte ewig dauern können. Wenn es das Paradies gibt, dann wünsche ich mir, dass es so ist wie die letzten Jahre mit euch beiden.

Jetzt bleibt nur der leere Platz und die überwältigende Sehnsucht in meinem Herzen, dich zu sehen, zu streicheln und meine Zeit mit dir zu verbringen. Genau wie für Odysseus. Wir Beide vermissen dich wahnsinnig.

Ich wünsche dir dein Getreidefeld, in dem du dich wohlig räkeln kannst im Sonnenschein. Wir beide werden dich in unserem Herzen immer mit uns tragen.

Ruhe in Frieden

Geliebte kleine Schnecke



HUSKY - Nachruf zu einem außergewöhnlichen kleinen Rabauken
16.Juni 2015

Mein Tag begann heute wieder einmal mit einer Frage. Aber erst nachdem ich soweit war, dass ich nicht nur die Futterschälchen anstarrte. Kann mein Schriftstellerich jemals wieder eine Zeile schreiben, ohne die Unterstützung von samtenen Pfoten auf meiner Tastatur?

 

Sechs Tage ist es her, dass unser Kater über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Sechs lange Tage voller Konfusion und Trauer und viele in meinem Umfeld denken jetzt, Gott, das war doch nur eine Katze. Er war nicht euer Kind, oder ein Elternteil oder gar der geliebte Partner mit dem der größte Teil des Lebens verbracht worden war. Nein, schlicht nur eine Katze. Und doch hält uns die Trauer in ihrem Griff.

Hätte ich jemals gedacht, dass sich ein vierbeiniges Wesen so in mein Herz schleichen kann? Und in das meines Mannes noch viel mehr? Ohne unseren Kater und unser scheues Katzenmädchen, das zum Glück noch da ist, hätte ich das niemals erfahren.Unser Kater war aufdringlich, dynamisch, immer auf Achse, immer zu Späßen aufgelegt, verfressen, brauchte Nähe, ohne die er grätig wurde. Er hat es geliebt die Pfoten auf mich zu drücken oder auf meinem Schoß herumzuturnen oder meinen Mann von seinem Schreibtischsessel zu verdrängen. Er konnte mit mächtiger Löwenstimme laut schreien, so laut, dass ich mich manchmal gefragt habe ob die Nachbarn davon wach wurden, schließlich tat er das meistens um drei Uhr morgens – sehr unpassend. Genauso gerne brachte er halbtote Mäuse mit, manchmal auch tote, was besser war. Nicht dass er die mit uns geteilt hätte, im Gegensatz zu unserem Katzenmädchen, die gerne lebende Mäuse vor meinen Füßen ablädt und dann einfach wieder verschwindet. Er hat sie lieber verspeist, mit Schwanz und Pfote, so wie sich das gehört. Jeden den es jetzt schüttelt – mir taten die Mäuse auch leid, aber er war eine Katze und es war seine Hauptnahrung, neben Katzenfutter, Leckerlis und Leberwurst. Außerdem, Hand aufs Herz, wer möchte schon bei Schritt und Tritt über Mäuse stolpern. Lasst die Katzen also ihre Arbeit tun, so hat es die Natur eingerichtet.

Aber bitte nicht in unserer Wohnung. Leider hat ihn das nicht im Mindesten interessiert. Wir haben aber eine gute Technik entwickelt den Kater samt Maus wieder hinauszubefördern. Schließlich wollte er ja nicht teilen und hat die Maus im Maul behalten. Natürlich haben wir im Laufe der Zeit gelernt zu gucken, was er da in der Schnauze hat, bevor wir die Tür öffneten.  Das fand er aber nicht gut und war dann ein bisschen beleidigt. Immerhin hatte er kaum noch Zähne und war mächtig stolz auf seine Fangquote.

Ja, so war er, stolz und tapfer bis zum Schluss, als er mir einfach tot vor die Füße fiel. Wir sind froh, dass er nicht lange leiden musste. Langsames Dahinsiechen wünschen wir keinem Lebewesen, auch keinem Menschen. Insofern blieb uns das erspart. Der Schock sitzt dennoch tief.

Entschuldigt bitte, dass ich für den dritten Band der Reihe "Das Verlorene Siegel" noch ein wenig brauchen werde, bevor er fertig geschrieben wird. Ich hoffe auf euer Verständnis.

Eure Lara


Außer Schreiben gibt es auch noch anderes:

Malen (meistens in Öl, manchmal auch Aquarell) und T-Shirtmotive designen

Photographieren

Lesen. Was genau poste ich regelmäßig auf Lovleybooks. Aber meine Lieblingsautoren sind Tad Williams, Cassandra Claire, Jack London, Haruki Murakami, Ben Aaronovitsch, Sue Twin und Douglas Adams.

 

Hier eine Auswahl Photos meiner derzeitigen Heimat (kleines Format).





 


 


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